Alte Kameraden

Die Geburtsstunde der "Alten Kameraden Rodenbach" fand am 22.06.1965 statt.

Wie kam es zu der Gründung ?

1908 gründeten 31 Männer auf Anregung des damaligen Amtsbürgermeister Bidgenbach und des Ortsbürgermeisters Mozert die "Freiwillige Feuerwehr Rodenbach".
Diese Männer übernahmen freiwillig die Pflicht, Leib, Leben und Eigentum der Bevölkerung zu schützen.
Begonnen wurde mit einer Kübelspritze, welche dann zwei Jahre später gegen eine Saug- und Druckspritze ausgetauscht wurde.

1927 gründete man mit dem damaligen Turnverein Rodenbach ein Trommlerkorps

1928 wurde ein neues Gerätehaus errichtet, das alte Spritzenhaus an der Schule hatte ausgedient.

Es kam zu einigen Großbränden:

1915 : Anwesen Franz, Scheune und Stallungen / Anwesen Blankenberg
1937 : Anwesen Lotz
1940 : Wohnhaus Voß

Durch viele Übungen war man trainiert. Einsatzbereitschaft, Schlagkraft und körperliche Fitness waren die Vorraussetzung um im Ernstfall gerüstet zu sein.

1952 erhielt man eine Motorspritze TS8, welche die Wehr noch leistungsstärker machte.
1958 feierte man 50 Jahre freiwillige Feuerwehr in Rodenbach.

Am 20.03.1965 veranstaltete man den letzten Familienabend, am 22.06.1965 kam das Aus für die Rodenbacher Wehr.

Das Angebot in die Wehr nach Niederbieber überzutreten nahm niemand war.
Die Geburtsstunde der "Alten Kameraden" wurde beschlossen.

Der Vorstand :

1. Vorsitzender : Robert Dierdorf
2. Vorsitzender : Otto Worzfeld
Schriftführer : Hubert Heinz
1. Kassierer : Reinbert Meyer
2. Kassierer : Werner Rockenfeller
Zeugwart : Robert Seuser

Man gab sich eine neue Satzung zur Aufrechterhaltung der Kameradschaft.

1966 wurde der Spielmannszug übernommen, der aber seine Aktivitäten nicht wieder aufgenommen hat.

1967 besann man sich alter Tradition, die Waldbrandbekämpfung wurde wieder neu entdeckt.

1968-69 veranstaltete man mit dem TuS Rodenbach ein Waldfest. Auf dem Festplatz wurde eine neue Toilettenanlage errichtet.

1971 Familienabend mit dem Obst- und Gartenbauverein.
In den folgenden Jahren fanden so viele Feste statt, wie z.B. Strohpressen, Busfahrten, Waldfeste, Nikolausfeiern und das 10 jährige Bestehen der Alten Kameraden.

1982 Wiedergeburt des Spielmannszuges.

1990 feierte man das 25 jährige Bestehen der Alten Kameraden.

Bis heute haben sich die Alten Kameraden auch um das Wohl des Stadtteils Rodenbach bemüht. So finden heute noch nach altem Brauch und Sitte viele Feste, wie z.B. Waldbrandbekämpfung, Erntedankfest und auch Weihnachtsfeier statt.

2005 wurde das 40-jährige Bestehen der Alten Kameraden im Rahmen einer Löschübung mitten im Ortskern von Rodenbach gefeiert.